L e b e n s u m w e g e  -  E r f u r t

Die Selbsthilfegruppe für an Depressionen erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

… ist auch ein weitere, mögliche Ursache, die sich umfassend und nachwirkend auf das Paar / die Mutter selbst, als auch auf das Kind / die Kinder und deren Familien auswirken kann.

Ein paar einleitende Worte!
Vielleicht wundern Sie sich als Besucher meiner Seiten, das ich mich dieses Themas: „Gewalt unter der Geburt“ annehme.
Was hat das denn mit einer Erkrankung an Depressionen zu tun?
Vieles – ist meine Antwort, die Ihnen – vor allem aber den Betroffnen – hoffentlich hilfreiche Informationen, weiterführende Ideen und eventuelle Bewältigungsstrategien näher bringen kann.
Traumatische Erlebnisse jeder Art können – auch viele Jahre später noch – ihre Auswirkungen auf die menschliche Seele entfalten.
Oft „ruhen“ Sie – und der Schaden der Ihnen angetan wurde – tief verdrängt im Unterbewusstsein und Sie sind sich des Geschehens nicht mehr bewusst, haben es scheinbar vergessen.
Es kann aber auch sein, das Sie noch sehr klein waren, im Embryonal- oder Kleinkind- Stadium, oder Sie mit für Sie unbewussten Auswirkungen als unter de Geburt traumatisiertes Kind aufgewachsen sind und Ihre Entwicklung darunter gelitten hat.
Heutige, wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, das Embryonale „Erlebnisse / Eindrücke“ / Entwicklungssituationen … durchaus einen Einfluss auf das später Leben und das Aufwachsen haben. Lesen Sie dazu  auch das Beispiel  -► Verlorener Zwilling

So sind also nicht nur Eltern von Gewaltproblematiken unter der Geburt betroffen, sondern auch die dies „miterlebenden“ Kinder, die unter solchen Umständen geboren werden.
Als möglich mitverursachend für eine später Erkrankung an Depressionen gehört dieses Thema also unbedingt dazu und somit auch hier auf unsere Homepage.
Es ist nicht einfach, den Umfang dieses Themas zu begrenzen, deshalb ist bei allem Zusammenfassen und nur „anreißen“ trotzdem ein großer Seiteninhalt zustande gekommen. Doch lesen Sie im Folgenden selbst, was ich zum Thema:
Gewalt unter der Geburt“ zusammengetragen und formuliert habe.

Liebe Mütter / Väter / PartnerInnen - Kinder!
Viele unter Ihnen leiden nach der Geburt ihres Kindes an einem Trauma, das oft diffus auf Ihrer Seele liegt, oftmals aber auch klar und bewusst – aber viel zu oft ohnmächtig und fassungslos – er-/getragen wird.

Die oft lebenslangen Auswirkungen, die Belastung der Partnerschaft („Bloß keine Kinder mehr“!) und die der Beziehung von Mutter / Vater /PartnerInn zu ihren/m Kind/ern, sind Traumafolgen der „Gewalt unter der Geburt“, in denen Frauen in Geburtsbegleitende Personen nicht nur verbal und psychisch, sondern auch tätlich / körperlich Gewalt zugefügt wird.
Die Geburt begleitenden PartneInnen sind in ihrer emotionalen Anspannung oft ebenso unfähig zu intervenieren, ebenso verunsichert wie die Gebärende selbst, ängstlich und eingeschüchtert von der ihnen entgegentretenden, geballten medizinischen Kompetenz die „über alle Zweifel erhaben ist“ - zumindest so erscheint.
So passieren unter der Geburt immer wieder Gewalteinwirkungen mit Traumafolgen, die oft erst einmal als solche erkannt werden müssen.

Dann kommt der so schwere Weg der Überwindung eines falschen „Schamgefühles“, denn in der emotionalen Extremsituation der Geburt wurde vieles kommentar- und widerstandslos – ja oft auch als tatsächlich richtig so und unumgänglich – „aufgenommen“ und damit wie unter Zwang akzeptiert.
Mit Beginn einer Bearbeitung beginnt auch die Rückbesinnung auf den so wunderbaren Moment der Geburt und das „Abtrennen“ aller negativen, begleitenden Geschehnisse.
Die Geburt selbst – Ihr Kind – ist und bleibt wunderbar und Ihre Wut und Zorn dürfen sich nicht gegen Ihr Kind oder gar sich selbst richten.
Um diesen Schwierigkeiten und den gewaltigen Herausforderungen einer Bearbeitung begegnen zu können, sollten sich alle Betroffenen Eltern / Paare / Alleinerziehende … ggf. auch professionelle Hilfe suchen.
Diese Hilfe muss „subjektiv und persönlich passen“.
Für mache gilt bereits entsprechende Literatur (siehe die Bücherliste zum Thema unter „Literaturhinweise“) als Hilfeidee und Möglichkeit. Vielleicht helfen auch die verlinkten Videos zum Thema und zeigen auf, das leider auch viele andere Mütter mit und ohne PartnerInnen so etwas erlebt haben – Sie damit keinesfalls alleine sind.

Anderen hilft es darüber reden zu können – in Mütter- oder Paar- (Selbsthilfe-) Gruppen, ggf. sogar eine solche selbst zu gründen. Im Austausch und in Gemeinschaft mit anderen Betroffenen lassen sich solche Geburts- „Umstände“ leichter bearbeiten und überwinden.

Auch eine Hilfe ist die Bewältigung durch das „von der Seele schreiben“. Legen Sie am 25.Nov. – am: „Rose Revolution- Day“ - eine rosafarbene Rose vor die Kreißsaaltür, hinter der Ihnen Gewalt angetan wurde und setzen Sie damit ein Zeichen gegen die Gewalt unter der Geburt. Schreiben Sie einige erklärende Zeilen in einem Brief dazu, schreiben Sie sich einen Teil Ihrer Last „von der Seele“!

Je nachdem, wie tief Sie traumatisiert sind, können die vorgenannten Hilfeideen – allein oder in Kombination miteinander – Ihre Situation schon verbessern helfen.

Doch sollten Sie keinesfalls eine professionelle, psychotherapeutische Behandlung ausschließen.
Es steht so viel auf dem Spiel, wenn keine Be- und Verarbeitung erfolgt und die Traumafolgen können Ihre Partnerschaft, die Beziehung zu Ihren/m Kind/ern belasten und gefährden oder auch Sie selbst zerstören.

Lassen Sie sich Mut machen, nicht in der Ohnmacht des unbearbeiteten Traumas stecken zu bleiben. Egal wie lange die Geburt zurück liegt.
Es ist nur dann „zu spät“, wenn Sie nichts tun, weiterhin aushalten, sich schämen, im Loch der Angst und der Demütigung stecken bleiben …

SIE KÖNNEN NUR GEWINNEN!

Holen Sie sich zurück, was Ihnen andere genommen haben.
Lassen Sie Ihre Geburt „Revue passieren“ und trennen Sie in einer gelingenden Bearbeitung den Ihnen zugefügten Gewaltanteil vom unsagbar Schönen – dem Ankommens Ihres Babys – ab.
Das ist machbar und möglich, wenn auch nicht per Fingerschnippen und nicht leicht, immer aber lohnenswert und der richtige Weg zurück zu Qualität in Partnerschaft und innerfamiliären Beziehungen.

 

Einige Beispiele für:
  • verbale -
  • psychische -
  • körperliche -
Gewalt und deren Varianten habe ich gleich hier für Sie unter dem nachfolgenden Downloadlink: -► Beispiele Gewalt unter der Geburt zum lesen / downloaden / ausdrucken zusammengestellt.
Weiterhin finden Sie unter -► Downloads auch dazu eine von mir zusammengestellte Bücherliste: - Gewalt unter der Geburt - BL21 - (1/1 A4- Seiten) - Stand: 17.07.2022 - in der ich Ihnen ein paar (leider nur) wenige Buchempfehlungen zu diesem endlich immer mehr in den Fokus und die Öffentlichkeit tretenden Themas nennen kann.

Weit mehr dazu finden Sie im Folgen der nachstehenden Linkangaben zu den jeweiligen Seiten und Titelthemen mit umfassenden und detaillierten Fakten und Informationen.

Gewalt in der Geburtshilfe:
Gewalt unter der Geburt:
 Auch das ist Gewalt:
  1. -► Angst schürende Befunde
  2. -► Angst schürende Berechnungen des Entbindungstermins (ET)
  3. -► Dammschnitte
  4. -► Kaiserschnitt
  5. -► „Kristellern“ - leider oftmals unsachgemäß durchgeführt
  6. -► Einleitung mit nebenwirkungsreichen Medikamenten: Cytotec - Off-Label-Use ohne ausreichende Aufklärung
Videoslinks zum Thema
Auch im Bereich des Mediums Film finden sich wichtige Beiträge, wozu ich Ihnen im Folgenden einige zusammengetragen habe.

Einzelbeiträge zum Thema

Theaser (kurzer "Anreißer zum Thema)
"MEINE NARBE - Ein Schnitt ins Leben"
(nicht werbefrei - ggf. überspringen)

-► Gewalt bei der Geburt: Der unbekannte Skandal | MrWissen2go EXKLUSIV (16:37)

-► TEASER 1

-► Traumatische Geburt - Gewalt im Kreißsaal | WDR Doku (42:34)

-► TEASER 2

-►
Gewalt im Kreißsaal (10:39)

-► TEASER 3

-► Gewalt im Kreißsaal: Wenn die Geburt zum Albtraum wird (SPIEGEL TV für ARTE Re:) (32:12)

-► TEASER 4

-► Roses Revolution 2014 - Stoppt Gewalt in der Geburtshife (7:12)

-► TEASER 5



Etwas gaaanz wichtiges noch zum Schluss
Denken Sie bei Ihrer Geburtsplanung nicht nur über die Klinik, die Art der Geburt selbst und natürlich über den Namen Ihres Kindes nach.
Klären Sie im Vorfeld und rechtzeitg und VERBINDLICH ab, was Sie während der Geburt ausdrücklich wollen und was nicht!
Innerhalb der physischen, psychischen und emotionaleen Belastung unter der Geburt ist es auch Ihrer Begleitung oft nicht möglich, dafür Sorge zu tragen, das nur das geschieht, was Sie auch wirklich wollen und zuvor "erlaubt" haben.
Klären Sie auch mit Ihrer Hebamme, das es ein Abweichen von getroffenen Absprachen ausschließlich und ausnahmslos NUR im Notfall erfolgen darf und dieser Ihnen oder Ihrer Begleitung so verständlich erklärt und dargestellt werden muss wie es möglich ist.
Nicht alles, was als Notfall dargestellt wird, ist auch einer.
Oftmals sind hier noch altergebrachte Routinen oder auch Gleichgültigkeit dem immer subjektiven Schmerzempfinden der Gebärenden gegenüber der Grund für vollig unzureichende Geburtsqualitäten.
Prüfen Sie sogut es unter diesen "anderen Umständen" überhaupt möglich ist alles, was mit und an Ihnen gemacht wird.
Lassen Sie sich keinesfalls mundtod machen, auch wenn das medizinische Personal bewusst genervt reagiert.

Sprechen Sie auch wenn Ihre Geburtserlebnis bereits - egal wie lange - zurückliegt, über Ihr Erleben.
Schamgefühle sind dabei fehl am Platze, können Sie doch für eine lebenslange Betroffenheit und Einschränkung nicht nur Ihrer - sondern der Lebensqualität Ihrer ganzen Familie und perspektivisch auch der Ihrer Kinder - verantwortlich sein.

Eine erfolgreiche Aufarbeitung Ihrer Geburtstraumen und dadurch auch vielleicht eine bessere gelingende Bewältigung Ihrer Depressions- Erkrankung wünscht Ihnen Olaf Lindenlaub, Gesprächsgruppenleiter der SHG Lebensumwege-Erfurt

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